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Ursachen

Schimmelpilze benötigen zum Wachsen viel Feuchtigkeit. Ursachen erhöhter Feuchte innerhalb von Gebäuden können zum Beispiel sein:
a) direkter Eintrag von Feuchtigkeit zum Beispiel über:
• defekte Dächer (insbesondere Flachdächer), Dachrinnen und Fallrohre;
• Risse im Mauerwerk;
• ungenügendes Austrocknen nach Baumaßnahmen;
• Wassereintritt infolge Rohrbrüchen, Überschwemmungskatastrophen etc.
b) unzureichende Abfuhr erhöhter Raumluftfeuchte durch:
• unsachgemäßes Heizen und Lüften, insbesondere in luftdichten Gebäuden.
• Kondensation (Tauwasserbildung) der Luftfeuchte im Bereich von „kalten“ Wänden, die zum Beispiel durch Wärmebrücken in den Außenwänden bei unzureichend oder falsch angebrachten Wärmedämmungen und Undichtigkeiten entsteht.


Schimmelpilze können eine Vielzahl von Materialien als Nährboden nutzen wie zum Beispiel:
• diverse Holzarten, Spanplatten,
• Papier, Pappe, Karton (auch Gipskarton),
• Tapeten1), Tapetenkleister1),
• Kunststoffe, Gummi, Silikon1),
• Teppichböden, Kleber für Fußbodenbeläge,
• Farben1), Lacke1),
• Leder.

Vorbeugen

Grundvoraussetzung für eine Wohnung ohne Schimmelpilzwachstum ist zum einen die Errichtung des Gebäudes nach dem Stand der Technik. Der Vermeidung des Schimmelpilzwachstums durch Feuchteschäden dienen:
• Mindestwärmeschutz (DIN 4108-2:2001-03),
• Schutz vor Schlagregen (DIN 4108-3),
• Abdichtung gegenüber aufsteigender Bodenfeuchte (DIN 18195),
• Regelgerechte Dachkonstruktion (Handwerkliche Richtlinien),
• Wasserdichte Installationen.

Bekämpfen

Falls nicht sofort mit Sanierungsmaßnahmen begonnen werden kann, ist zu prüfen, ob die befallenen Stellen übergangsweise - möglichst ohne Staubverwirbelung - gereinigt und desinfiziert werden können, zum Beispiel mit 70 %-igem Ethylalkohol (Ethanol) bei trockenen Flächen und 80 %-igem Ethylalkohol bei feuchten Flächen.

Mehr Infos (u.a. auch im PDF-Format) erhalten Sie unter www.umweltbundesamt.de

 

**Alle Angaben ohne Gewähr!**